Mit dieser Jahreslegung für das Jahr 2026 werden wir von den uralten und immer währenden Bäumen eingeladen, uns mit Hilfe der Tarotkarten auf ihre Weisheit einzulassen.
Ihr stetes geruhsames Wachstum, ihre Festigkeit sowohl unter als auch über dem Erdboden und ihr weit verzweigtes Raumnehmen laden uns ein, ihre vielfältige Symbolik zu erforschen und uns in ihr zu spiegeln.
Jeder Baum belebt einen eigenen Mikrokosmos, in ihm und um ihn findet vielfältiges Leben statt, seine Proportionen sind oben und unten ausgeglichen.
Er behauptet seinen Platz, als Solitär kann er sein Profil weit deutlicher ausbilden als ein Teil des Waldes, wo er Licht und Raum mit all den Nachbarbäumen zu teilen hat. Der "Einzelgänger" hat weniger Schutz bei Stürmen oder vor Wildfraß wie die Bäume des Waldes, jedoch entfaltet er sich weit in den Raum hinein.
Die Zyklen der Jahreszeiten lassen sich wunderbar an den Bäumen ablesen. Sie ziehen ihre Kräfte im Herbst in ihre Wurzeln, um im Frühjahr ihre Knospen mit der in der stillen winterlichen Phase gesammelten Fruchtbarkeit prall werden zu lassen. Die junggrünen Blättchen strömen ins Licht und überfluten Herz und Hirn mit ihrem Maiengrün.
Bis zum Sommer sind Blüten aufgegangen und bilden sich Früchte, die in ihrer Fülle Schatten und lebensnotwendigen Sauerstoff schenken.
Der Herbst lässt die Baumesfrüchte reifen, sie nähren Mensch und Tier und schon zu Beginn der herbstlichen Blattfärbung sitzen bereits die neuen Knospen für das Folgejahr an den Zweigen!
Was für eine Verheißung!
In diesem Sinne lade ich alle Interessierte ein, sich diese Symbolik mit den Tarotkarten zu erschließen und gemeinsam auf das vor uns liegende 2026 zu schauen.